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Projekt Stratosphäre - endlich auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss

Artikel von Danylo Shnurkov und Peter Biedert
Stand: 17.03.2025

Klarer, blauer Himmel – die perfekten Bedingungen für den Start des Stratosphärenballons. Das Projektteam, gebildet letztes Schuljahr als MNK-Kurs unter der Leitung von Herr Streich und Herr Koob, konnte nun das Ergebnis ihrer Mühen in den Himmel aufsteigen sehen, mit der Hoffnung, es in einigen Stunden in einem Stück auf dem Boden wiederfinden zu können, vielleicht sogar im Ausland.

 

Der Ballon trug das Herzstück des Projekts mit sich: ein Styroporcontainer mit verschiedensten Sensoren und Elektronik. Das Ziel ist es, Daten über Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, kosmische Strahlung, Ozondichte und Intensität der Sonneneinstrahlung in der Stratosphäre zu sammeln. Auch sollte der ganze Flug bis nach 40.000 Meter Höhe mit zwei Kameras gefilmt werden, vollständig, vom Start bis zur Landung. Bis zu dieser Höhe soll der Ballon aufsteigen, wobei er sich aufgrund des starken Druckunterschieds bis auf 10m Durchmesser aufbläht und schließlich platzt, wonach die Sonde mithilfe eines Fallschirms landet.

 

Dies ist aber der zweite Startversuch, an den ersten kann sich das Projektteam noch ziemlich schmerzlich erinnern. Er ereignete sich erst im Sommer letzten Jahres, dabei Riss aber die Schnur, die den Ballon und die Sonde verband, (eine reißfeste Schnur durfte laut dem Gesetzt leider nicht verwendet werden) wodurch der Ballon alleine abflog.

 

Nach diesem Fehlstart schien eine zweite Chance unwahrscheinlich, doch es kam anders. Beim ersten Versuch war eine Reporterin der Stuttgarter Zeitung präsent, die über das Unternehmen berichtete. Ihr Artikel über den Fehlstart erweckte genug Aufmerksamkeit dafür, dass mehrere mögliche Sponsoren aktiv Interesse am Projekt zeigten. Nach einigen Überlegungen wurde die Entscheidung getroffen, eine Partnerschaft mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg einzugehen. Dieses half nicht nur bei der nötigen Finanzierung für einen zweiten Ballon, sondern auch dabei, das Team bei mehreren Genauigkeiten zu beraten, wobei das LMZ sich auf seine ausgiebigen Erfahrungen mit anderen Schulen bei ihren jeweiligen Stratosphärenprojekten stützte.

 

Nun, wo der Ballon endlich in der Luft ist, bleibt aber noch einiges zu tun. Nachdem der GPS-Tracker der Sonde die Lokation der Landung übermittelt hat, wird ein Teil des Teams aufbrechen, um diese zurückzuholen. Sollte die Instrumentenbox intakt sein und die Daten sicher abgespeichert, kommt es reibungslos zur letzten Projektphase: der Analyse und Kompilierung der gewonnenen Sensordaten. Es ist zu erwarten, dass diese vom Team veröffentlicht werden, zusammen mit den Aufnahmen der beiden Kameras.

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